Herzbergschule Kefenrod
Herzbergschule Kefenrod

Aus unserem Schulhund-Alltag:

Früh übt sich, was ein Schulhund werden will- Azubine Sky.

Welchen Beruf unsere Schulhunde wohl hätten, wären sie keine "Pädagogen auf vier Pfoten"?

Einmaleins in der täglichen Kopfrechenzeit macht mit Cooper und Zahlsäckchen noch mehr Spaß. Diese wurden von den Eltern der Klasse 3a für die Schulhundarbeit gespendet. Danke!

Im Karneval waren auch die Schulhunde wieder närrisch dabei. Zeit, die Kamelle-Mengen für die kleinen Hundewagen zu verteilen. In der Klasse war dies eine praktische Einführungsaufgabe zum Erlernen der Division. Verteilen mussten die Kinder verschiedene Anzahlen Kaustangen, Gummibärchen, Lutscher und Toffees auf die "5 roten Wagen" des Hundevereins.

Leckerli-Säckchen für junge Hundetrainer. Wer durch gute Lernarbeit 10 Leckerchen verdient hat, darf eine Runde mit dem Klassenhund Tricks üben.

Weihnachtliche Tür der "Hundeklasse" 2a

Der Hundeclub organisierte einen kleinen Hundemarkt, um Geld für ein Tierschutzprojekt in Rumänien zu sammeln. So wurden fleißig Hundeplätzchen gebacken und Hundespielzeuge gebastelt. Dabei gab es einen Erlös von ca. 160 €. Diese wurden für eine isolierte Hundehütte und Medikamente gespendet.

"Mal sehen, wie gut sich die Zweitklässler schon an der Hundertertafel auskennen", denkt sich Cooper. "Die Kinder mögen es ja, wenn ich ab und zu im Unterricht Quatsch mache. Also warum nicht mal ein paar Zahlenwürfel verdrehen? Natürlich wussten fast alle, welche Zahlen an diese Stellen gehören."

Im neuen Schuljahr 2017/2018 treffen sich zwei Gruppen wöchentlich im Hundeclub. Klasse 1/2 unter dem Namen "Welpenbox" und die Betreuungskinder als "Pfotentreff".

"Gestern war ich auf meinem erste Schulwandertag dabei", berichtet Cooper. "Es ging zu einem wunderschönen Pferdehof. Die Kinder fanden es cool, dass ich auch meinen eigenen Rucksack dabei hatte. Nur hing der mit der Wasserflasche auf der einen Seite etwas schief. Viele Kinder wollten mich am liebsten einmal führen. Dabei konnte ich die Kinder der 1b auch einmal näher beschnuppern, denn die hatten damit Vorrang. Die 1a hat mich schließich als Klassenhund öfter um sich. Die Chefin des Pferdehofes versorgte nicht nur die Kinder mit Knabbereien und Getränken, sondern auch mich, wie nett!" (2.6.2017)

 

"Ja, wann kommen endlich die Kinder und lesen mir etwas vor?", scheint Holly vor Beginn der Leseförderstunde zu fragen. Endlich haben wir auch einen richtigen Hundeteppich. Einladend oder? Die Kinder haben jedenfalls ihre Einzelzeit beim Vorlesen sehr genossen.(5.5.2017)

 

Holly berichtet: "In der vierten Klasse haben wir ein Probevideo für unsere Schulhundprüfung aufgenommen. Ähnlich wie beim Hundesport "Rally Obdience" durchlief ich immer mit einem jungen Hundeführer den Parcour, bei dem die Kommandos und Richtungswechsel durch die anderen Kinder vorgegeben wurden. Das Ganze aber auf Englisch, denn die Kinder müssen auf einer Reise nach London vielleicht auch einmal nach dem Weg fragen.Ich verstehe natürlich Englisch, weil das Frauchen uns so immer Kommandos gibt. But that's a different story..." 

"Hallo, hier spricht eure Cooper. Weil die Kinder im Unterricht öfter auf das Frauchen achten müssen, wenn etwa Neues besprochen wird, muss ich  diese Woche besonders das Liegen auf Handzeichen und das stille Abwarten bis zu meinem Einsatz üben. Eigentlich schnüffle ich lieber überall herum."

Wer einen Hund streichelt und dabei Freude und Zuneigung verspürt, produziert das Wohlfühl- und Bindungshormon Oxytocin. Es ist ein Gegenspieler von Stresshormonen.

(Quelle: Planet Wissen)

 

"Soweit die Wissenschaft.- Ich genieße einfach nur die vielen Streicheleinheiten.", meint Holly

"Wenn ich so vor einer schwierigen Grammatikarbeit den Herzschlag und Blutdruck der Schulkinder senken kann, dann mache ich das natürlich umso lieber. Also dort hinterm Ohr und hier am Bäuchlein mag ich es am liebsten..."

 

 

Heute kommen mal die Kinder der 4a in ihren Auszügen aus dem Hundetagebuch zu Wort:

"Beim Hunde-Brennballspiel konnte ich mich heute mal von meiner sportlichen Seite zeigen. Die Werfer mussten mir den Ball zuspielen und ich konnte den Ball aus der Luft fangen. Das klappt aber nicht immer und ich muss dem Ball nachjagen und ihn zurückbringen. In der Zeit darf die Läufermannschaft von Base zu Base um das Spielfeld rennen. Aber wehe, sie sind noch auf der freien Bahn, wenn ich den Ball schon apportiert habe, dann müssen sie zurück. Zum Glück hat jede Mannschaft mal gewonnen und alle waren glücklich und ausgepowert. Probiert es doch auch mal! Eure Cooper." (23.2.2017)

 

(Hundebrennball ist eine Umsetzung des Brennballspiels nach der Idee von K. Hobohm, weiterentwickelt mit der Klasse 1a/ 2016)

"Kennt ihr schon 'Dogmania'? Bei diesem Würfelspiel kommt es darauf an, welche Farbe der Pfotenabdruck hat, auf dem der Spieler landet. So eine Aktionskarte darf man ziehen. Jeder will natürlich die blaue,  denn dann darf er mit mir einen Trick vorführen. Die grünen und orangen sind für's Köpfchen. Diesmal musste man dabei verschiedene Rechtsschreibproben anwenden. Ob dabei auch bei allen etwas hängen geblieben ist? Das hat Frauchen dann im Wörterdiktat überprüft. Aber sie hat mir nichts verraten. ? Ich durfte mich nach den ganzen Tricks von der Aufregung erholen." 

In der Lesezeit hatte ich wieder mal einen leckeren Einsatz! Unter den Bällen auf dem Muffinbrett erschnüffelte ich die versteckten Häppchen. Bälle sind für mich ja kein Hindernis- die langen Wörter aus den aufgedeckten Silben zu erlesen ist keins für die Kinder in der 1a.

Auf dem neuen Teppich rutschen Holly und ich nicht mehr so weg. Auch die Kinder lernen gern in kleinen Gruppen am Boden.

Pausenspäße mit Hundedienst

"Wenn mir zu viel los ist, kann ich in meiner Box ausruhen. Auch während die Kinder frühstücken, muss ich hier bleiben. Manchmal bekomme ich dann auch eine Knabberstange."

Pssst, hier wird gearbeitet!

Holly konnte heute im Deutschunterricht der 4a beim Erstellen einer Arbeitsanleitung helfen: "Einige Kinder versteckten meine Futterdummys im Klassenzimmer. Die durfte ich dann immer mit einem Schulkind suchen und apportieren. In den Täschchen waren aber nicht nur Belohnungen für mich, sondern auch ein Wortstreifen mit einem Arbeitsschritt. Diese mussten die Viertklässler dann an der Tafel ordnen. Später sollten sie die Anleitung in ganzen Sätzen aufschreiben. Ich liebe Dummyspiele!" (6.2.2017)

Jede Woche haben nun zwei Kinder pro Schulhundklasse Hundedienst. Sie stellen uns frisches Wasser bereit, hängen das Hinweisschild an die Tür, damit jeder weiß, dass ein Vierbeiner in der Klasse ist und sie gehen in einer Pause Gassi. Frauchen hilft natürlich dabei. Auch wenn man bei schlechtem Wetter einmal keine Lust hat, wollen wir raus. Dadurch lernen unsere jungen Freunde Verantwortung, sagt Frauchen. Am Nachmittag schreibt und malt der Hundedienst in ein Tagebuch, was wir im Unterricht zusammen erlebt haben. Das können so auch die Eltern einmal lesen. 

Am Anfang mussten wir uns erstmal ohne die Kinder an die Klassezimmer gewöhnen. Alles roch so interessant und aufregend!

Während Frauchen am Schreibtisch arbeitete, sollten  wir lernen, ruhig im Klassenzimmer zu liegen. Ganz schön langweilig!

Herzbergschule (Grundschule)

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63699 Kefenrod

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